Tag 6 und mein Leben hat sich verändert
05 Dez. 2013
Guten morgen SaPa
Diesen Blick haben wir vom Bett aus
Heute geht es also wieder los in die Berge mit Driver und Guide
Eigentlich wußten wir nur das wir von einem zum andern Dorf gehen werden......leicht sagte unser Guide...der die Strecke fast täglich macht.
Wir werden nun sehen wie die Hmong wirklich leben und arbeiten.
Etwas in ihren Alltag schnuppern.
Erstaunlicherweise hatte ich keinen großartigen Muskelkater vom Tag zuvor,ich war auch nicht sonderlich KO und hatte auch gut geschlafen.
Wie mir erging es Lutz auch.
Nach einem guten Frühstück ging es los.
Mit dem Wagen fuhren wir vielleicht 3 km.
Dann hies es aussteigen und wandern.
Wandern ging schon mal gut los mit einer Serpentine nach unten.
Kaum waren wir unterwegs klemmten sich auch 2 Hmong Frauen an unsere Fersen..eher an meine.
wir sind ja überhaupt nicht gewohnt einfach neben Fremden zu gehen und abzuwarten bis sich ein Gespräch ergibt.
Aber wer etwas verkaufen will muss einfach dran bleiben.....und dran war ich.
Nach einiger Zeit kamen wir auch ins Gespräch und mußte auch direkt versprechen später etwas zu kaufen.Wollte ich ja eh.von daher konnte ich das Versprechen auch abgeben.
Die ältere war 48 hatte 2 Söhne und 4 Enkel.
Die jüngere einen Sohn und eine Tochter.
Alle Kinder gehen hier zur Schule die kostenlos ist.Freies Material,freie Schulkleidung.
Die beiden sind so klein das ich schon wieder groß bin.bei 1.57.
Ich glaube sie tragen aus unserer Sicht Kinderschuhe.
Die Hmong haben teils unterschiedliche Trachten ,mal schwarz,mal rot mal bunt auch mit unterschiedlicher Kopfbedeckung.Das zeigt wie lange sie schon im Land sind,wo sie Ursprünglich herkommen,ob sie verheiratet sind,Kinder haben,Enkel usw.
Also die Tracht sagt eine Menge aus.
Die Beine sind meißt mit schwarzen Samtstreifen umwickelt.
Das hat den Vorteil das es im Winter warm ist....und im Sommer gegen Insekten schützt.
Da die Hmong sehr weit verstreut in den Dörfern leben kommen sie am Wochenende zum Markt nach Sapa.
Sie kommen in ihren besten Trachten,da für die jungen Leute das auch soetwas wie der Heiratsmarkt ist.An Hand der KLeidung kann im Vorfeld schon sehen ob das eine gute Partie ist und oft zeigen die Eltern ihren Kindern wer besonders gut geeeignet ist.
Dann gibt es ein Ritual wo die Mädchen auf Blättern pfeifen und die Jungs auch ihre stärken zeigen...also sich schwer in Pose werfen.
Aber zurück zu unserer Wanderung.
Hier starten wir zu unsererWanderung...die Hmong und ich hinterher
vorbei an wunderschöne Terassen die nicht unbedingt mit Reis bepflanzt werden,sondern auch Gemüse.Sehr viele Artischocken für die Ph
armaindustrie.
eine Schule im Hintergrund.Wenn Fahnen darauf sind.ist es eine weiterführende Schule.Hier also die Grundschule.
Wir waren in der Schule...hier einer von 6 Klassenräumen.
Die Kinder haben eine gestochen scharfe wunderschöne Schrift,worauf sehr großen Wert gelegt werden.Unser Guide sagte.das ist die Grundlage für alles.
Im Hof spielten diese Kinder......Fußball
Sie zeigt mir ganz stolz die Indigo Pflanze und zeigt mir auch ihren blauen Handflächen--->blau vom färben.
Wie schon gesagt......ihre komplette Kleidung ist Handarbeit..vom Herstellen des Leinens bis zum besticken.
sobald wir uns setzten holten sie ihre Sticksachen raus .Hier dreht sie grade einen Faden.Das Garn(ihr Vorrat) wickeln sie um die Armspangen
das nenne ich mal Hängebauchschwein
das ist ein trockenes Feld ...abgeernet es ist ja Winter
Die Reisfelder werden mit dem Wasserbüffel bearbeitet.
eine Fischfarm
eine Schulpause....an einer anderen Schule
Die Kinder spielen mit den Steinen Domino
ich sags euch.......es ist nicht umgefallen...ein Zentimeter zu kurz
diese Kinder stellen Indigo Farbe her
schwarze Hmong.
Die Wege sind aus Beton.oder etwas ähnlichem.Die Regierung hat das Material gestellt.....alles andere haben die hmong selbst gemacht
Haus der schwarzen Hmong
wunderschöne Terassenformation............wie ein Bild
ein Bambuswald.
Es geben ganz unterschiedliche Sorten an Bambus der auch unterschiedlich genutzt wird.
Eine Hmong Frau bei der Arbeit.Die Frauen arbeiten teils schwer.
ein Foto
ein Teil unseres Weges
Lutz hat alles fest im Griff
Lutz hält Hof
Es war einer wunderschöner Tag und für mich ein Tag den ich dachte nie wieder zu erleben.
Wer mich kennt weiß wie schwer es mir fällt längere Strecken zu gehen.
Und hier bin ich 12 Km gelaufen..Bergauf und Bergab und es ging immer besser.
Vorab habe ich ja fast täglich Wassergymnastik gemacht um das zu schaffen.Aber mit dieser Strecke hätte ich nie und nimmer gerechnet das ich das je schaffen werde.Vor allem nicht damit gerechnet weil der Vortag schon sehr anstrengend war die ganzen Treppen runterzugehen.
Hätte ich das vorher gewußt wie lange die Strecke ist.ich glaube ich wäre nie mitgegangen.
So wie gestern wo wir den Berg mit teils gemeinen Stufen gemeistert haben.
Nun kann der Rest der Reise kommen......Berge......ich kenn euch.
Das was ich sehen will sind die Unterschiedlichen Bergvölker die sehr abseits leben.......wie schon gesagt Berg....
Ein wunderschöner Tag geht nun zu Ende und ich bin sehr dankbar ihn so erlebt zu haben.