Tag 13 von Muang Ngoi nach Vang Vieng
13 Dez. 2013
Der wars…….
Es hatte die ganze Nacht geregnet und wir dachte…..Boot fahren bei Regen und wenn der Nam ou noch so schön ist ????
Oh.oh….oh………….was war das für ein Tag.
Aber wir haben es so gewollt.
Zur Belohnung hörte es erst einmal auf zu regnen.
Nach einem wieder einmal sehr sehr gutem Frühstück ging es um 9.30 los.Eine Stunde Bootfahrt auf dem Nam ou zum nächsten Dorf.Ab da führte wieder eine Straße weiter ins Land.
Wieder Stufen hoch (ich hasse Stufen)in einen kl. Pick up und ab zum Busbahnhof der 1 km war.Ticket kaufen……und da waren sie alle wieder.
Tim und Nick..Benedikt..Christina und Coonni lernten wir dann auch kennen.Also einsam ist man auf solchen Reisen eher nicht..auch nicht als allein reisende Frau.(mal ein Vorurteil abbauen)
Wir also alle (14) in einen Toyota ,Koffer aufs Dach und es ging los.
Nach ziemlich kurzer Zeit wußten wir alle das wir ein Toyota Rodeo gebucht hattenDer Fahrer stochte über die Straßen die mit Löchern gepflastert waren und wir hüpften auf und ab im Auto.Ich war genau wie Christina gut dran,wir hatten noch genug Luft nach oben.Größere hatten das mehr Pech und trinken während der Fahrt endet manchmal in einer Gesichtswäsche.
Wie gesagt…da muss man durch als Backpackerss.Abenteuer pur.
itze entpuppten sich als gemacht für die kl. Laotenpopos und wir hatten dementsprechend keinen Platz.
Die Fahrt sollte wie gesagt 6 Stunden gehen.
Unser Bus setzte sich denn so allmählich in Bewegung und was wir vorher an Toyota Rodeo hatten entpuppte sich hier als Schneckchen.Schön langsam quälte er sich mit uns immer höher den Berg herauf und wir konnten uns kaum bewegen.Die Luft war schwül.irgendwann brannte unser Popöchen wie die Hölle……..aber da mußten wir nun mal durch.
Nach Stunden und mehreren Pinkelpausen stellten wir fest..das war nicht unsere beste Idee. Im Grunde war das eine Scheißidee gewesen,durchzufahren.Aber was macht man nicht alles um Zeit zu sparen.
UDie äußerst rasante Fahrt hatte auch ihre Konsequenz…..Getriebe kaputt.Nach und nach kamen „Fachleute“ ab unters Auto.bis zum Schluss trotz anscheiben der gesammten Truppe (fast) es nicht möglich war den Wagen auch nur 1 mm zu bewegen.Half nun alles nix…….ein neuer Wagen mußte her.
Alles umgeladen und es ging weiter..genauso rasant wie vorher.Im Wagen erzählte man dann noch der Schlag den wir verpürten im andern Auto……das war eine Ziege….Ich hab nicht gesehen.
Nach knapp 5 Stunden kamen wir in Luang Prabang an.Eigentlich wollten wir hier übernachten.Christina und Conny wollten weiter nach Vang Vieng…nochmal 6 Stunden Bus.
Wir entscheiden uns mit weiter zu fahren.der Tag war eh zum etwas anderem zu unternehmen hin.
Also..Essen…..Ticket kaufen .in den Bus.Ein normaler Linienbus..also nix Touristen.Mindestens 55 Laoten und wir 4 Touristen.
Im Bus angekommen stellten wir dann fest das wir nie dreckigeres oder staubigeres gesehen habe.Ersteinmal die Sitze so gut es ging saubermachen und ja nix anfassen.
Dann ging es gemächlich los und so sollte es auch bleiben.Schön langsam.......darum nenne ich den Bus mal Schneckchen.
Schneckchen überholten locker die Busse die ein und zwei Stunden nach unserm Bus in Luang Prabnag abgefahren waren und wir ahnten, das wir nie uns nimmer 6 Stunden brauchen werden...und wir taten uns leid diesen Entschluss gefasst zu haben.
Es wurden dann locker 9 Stunden,als wir mitten in der Nacht um 2 Uhr in Vang Vieng ankamen.
Allerdings konnten wir auch sehr froh .Zu fahren und zwar sehr langsam.Wir sahen am Abhang einen LKW der sich überschlagen hatte......und das sah auch im Dunkeln recht übel aus.
Zimmer suchen um die Uhrzeit?
Im ersten Hotel zeigte uns ein völlig verschlafener Rezeptionist was die Zimmer kosten. Er zeigte die Preise vom Bus…dann andere Mondpreise und wir gingen weiter
In einem andern Hotel kamen wir dann unter. Froh hier zu sein und nie,niemals wieder mit so einem Bus zu fahren.
Denn Lutz und ich müssen diese Strecke wieder zurück nach Luang Prabang.
Auf jeden Fall haben wir ein Bett………wie schön
Bettmäßig müssen die Laoten sehr breit sein ;-)